Am Freitagabend, den 10. Dezember fand unser Chloushöck statt. Er fand nicht in einem öffentlichen Lokal statt, nein, ganz gediegen in privater, sehr wohnlicher Atmosphäre und bei charmanten Gastgebern, nämlich bei Daniel und Anita, bei ihnen zu Hause. Hier möchte ich im Namen aller ganz herzlich danken, dass sie uns Gastrecht gewährt haben. Es war sehr gemütlich, denn der Sitzofen („Chouscht“ auf Berndeutsch), war eingefeuert worden und strahlte eine wohlige Wärme aus.
Nachdem alle angemeldeten „Chlousteilnehmer“ eingetroffen waren, hat uns Daniel das Apéro serviert. Es gab Weisswein oder Orangensaft und etwas zum knabbern. Schon bald waren alle in irgendeine Diskussion verwickelt, so dass man kaum merkte wie schnell die Zeit verging. Daniel und Anita waren emsig am Fondue vorbereiten. Langsam kam ein Käseduft aus der Küche, der den Gästen das Wasser im Munde zusammenlaufen liess. Jeder freute sich auf das bevorstehende Nachtessen. Auf Geheiss des Chefes des Hauses, dislozierten wir ins Parterre wo die Tischreihe schön dekoriert bereitstand. Jeder setzte sich an einen Platz und mochte es kaum erwarten bis das Fondue serviert wurde. Nun hiess es rühren und nochmals rühren und natürlich mit Essen beginnen, das Wichtigste. Als alles serviert war und alle mit Essen begonnen hatten, wurde es etwas stiller im Raum. Jeder genoss die Köstlichkeit. Dazu gab es Wein oder Tee. Nach der ersten Runde war noch eine zweite fällig. Es mundete allen.
Nachdem wir alle gesättigt waren, wurde der Tisch abgeräumt und Platz gemacht für das Dessert. Es gab Kaffee mit „Zusatz“, Brätzeli die Gabi gemacht hatte sowie Kuchen die von Daisy und Jolanda gebacken wurden. Es war herrlich, das Nachtessen mit diesen Köstlichkeiten abzurunden.
An dieser Stelle möchte ich den Organisatoren Daniel und Heinz danken, dass sie den Chloushöckabend ermöglichten, Gabi, Jolanda und Daisy für das Dessert und nochmals Daniel und Anita für das Gastrecht.
Heinz hatte viel aus seiner früheren Jugend zu erzählen, vor allem was das Fischen anbelangte, legal oder illegal? Es war amüsant ihm zuzuhören. Viel zu schnell ging die Zeit vorbei und wieder neigte sich ein gemütlicher Abend seinem Ende entgegen.
Sekretär ATVL, Jürg Hulliger